Claus-Harms-Kapelle Reinsbüttel

Claus-Harms-Kapelle

Die Kapelle wurde entworfen von Hanns Hoffmann im Rahmen des Kapellen-Bau-Programms. Einweihung war 1963.

Im April 2015 wurde während einer Baubegehung durch einen Statiker festgestellt, dass die beiden Stützbalken der Kapelle an der Nordseite nicht mehr den nötigen Halt gewährleisten. Die Kapelle musste unverzüglich geschlossen werden. Dies war besonders bedauerlich, weil hier nur wenige Tage später zwei Konfirmationsgottesdienste hatten stattfinden sollen, die nun kurzfristig in die Wesselburener St.Bartholomäus-Kirche verlegt werden mussten.

Für die Claus-Harms-Kapelle wurden daraufhin zunächst auch alle weiteren Termine, für die der große Gottesdienstraum in Betracht kam, bis zum Jahresende gestrichen bzw. nach Wesselburen verlegt. Lediglich die monatliche Runde des „Senioren-Kaffees“ und die „Besinnungen zum Wochenende“ konnten weiterhin unverändert staettfinden, weil hierfür der Platz im Kapellen-Vorraum ausreichte. Das Foto zeigtden kleinen „Ersatz-Altar“ zwischen Küche und Garderobe:

Ersatzaltar

Ersatz-Altar im Kapellen-Vorraum

Mitte Juli kam dann eine positive Überraschung: Die Firma Hamm aus Heide setzte – nach ausgiebigen statischen Berechnungen, die vorausgegangen waren – eine stabile Holz-Säule wie einen Zelt-Stützmast genau in die Mitte der Kapelle und stabilisierte die Nordwest-Ecke, die von außen nicht mehr genügend Halt hatte, durch eine weitere kleine Säule von innen. Laut offiziellem Gutachten ist so nun die Gesamtkonstruktion der Claus-Harms-Kapelle wieder auf lange Zeit stabil. Das Gebäude darf ab sofort wieder uneingeschränkt benutzt werden. Die Kosten für diese Maßnahme übernahm schnell und unkompliziert der Förderverein für die Claus-Harms-Kapelle. Hierfür sind wir ganz besonders dankbar.

Holz-Stützen

Stabile Holzsäulen stützen die Kapelle von innen.

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